Keine Lügen mehr – für einen Tag

Was wäre wenn du mittels eines Medikaments und ohne Nebenwirkungen die Erleuchtung erlangen könntest? Was würdest du entdecken? Würdest du feststellen, dass du dich selbst belügst?
Diese Fragen entwickeln im neuen Buch eine eigene Sogkraft.

Vier junge Leute um die Dreissig gelangen über schmutzige Pfade an das Medikament. Es kommt zum Selbstversuch in den Bergen. Ihre Leben werden in den Grundfesten erschüttert, Beziehungen und Lebenspläne lösen sich auf – Klarheit tritt an deren Stelle. Geläutert von Befangenheit und Lügen kehren sie in die Stadt zurück. Doch die Wirkung des Medikamentes schwindet. Getrieben von falscher Schuld und Angst verlassen sie den neu gefundenen Pfad der Erleuchtung und fallen in alte Muster zurück.
Dann stirbt der Mann, von dem sie das Medikament erhalten haben und zwei ihrer Gruppe verschwinden spurlos. Ein ominöses Institut für „Health & Wellbeing“ lädt die Verbleibenden zur „Kur“ ein. Eine Falle?

Weit ab der gewöhnlichen „Ich-schluck‘-eine-Pille-und-bin-schlau“-Plots taucht die Geschichte ein in das Innenleben der  der Protagonisten – in ihre Gefühle, Gedanken, ihre Zerrissenheit und ihre innersten Antriebe.

Das Buch ist bereits einige Zeit in Arbeit – für fast ein Jahr habe ich das Projekt ruhen lassen, jetzt habe ich neues Feuer dafür gefangen. Nächstes Jahr soll es veröffentlicht werden.

Der Marathon und der Kater

Wenige Stunden davor stieg die Anspannung. Die Furcht vor dem „Augenflimmern“ (Migräne), das mich die letzten Wochen heimgesucht hatte, lauerte im Schatten. Alles hing von der Tagesform ab. Im Hotel übte ich das erste und letzte Mal. Dann stand ich vor dem Publikum und legte los. Erst verhalten, dann mit mehr Tempo. Mit dem Tempo kam die Entspannung, 
die Lesung lief plötzlich wie ein Marathonläufer. Ich riss Sprüche auf Kosten meiner selbst, auf Kosten anderer (sorry Mongolei!). Das Publikum lachte und dankte es mir. Die Organisatorin vom Konfuzius Institut berichtete später begeistert, dass sogar Leute vom chinesischen Generalkonsulat anwesend gewesen waren. Ich erinnerte mich an einen der jungen Herren. Nämlich an den, der während der Lesung erschrocken die Hände verwarf, als ich berichtete, wie man in Peking die unverschlossenen Fahrräder der Verleihdienste kostenlos benutzen konnte. Jetzt werde ich wohl für die Einreise nach China gesperrt.

Am nächsten Tag hatte ich einen Kater – Alkohol konnte ich als mögliche Ursache ausschliessen. Als einziger Verdächtiger blieb nur der Glücksrausch vom Abend zuvor.

Die Lesung fand am 25.09.2019 in den Bücherhallen Hamburg statt, organisiert vom Konfuzius Institut Hamburg. Herzlichen Dank an das nette Organisationsteam!

Reise zum Mittelpunkt der Erde?

Hervorgehoben

Du magst Reisen? Du magst fremde Kulturen? Insbesondere solche mit langer Tradition und rasender Entwicklung?

„FAST & KONFUZIUS“: Der Einschnitt, der Querschnitt, in und durch das heutige Reich der Mitte, wie es sich einem Reisenden mit offenen Augen und Herzen präsentiert:

100 TAGE,
10 000 WÖRTER,
1 400 000 000 CHINESEN

  • Wie bewegt man sich kostenlos durch Peking?
  • Was passiert, wenn ein Westler versucht, sich den lokalen Gepflogenheiten anzupassen?
  • Und wie bekommt man in China, was man möchte – zum Beispiel einen kleinen Melonensmoothie?

Hundert Tage lang erkundet Mike das Reich der Mitte und lernt dort Mandarin, QiGong, hartnäckiges Verhandeln und einiges über die chinesischen Sitten.

Er schreibt jeden Tag einen Tagebucheintrag von exakt hundert Wörtern. Darin berichtet er von skurrilen und herzerwärmenden Begegnungen, Naturspektakeln, Überwachungskameras und Essen auf drehenden Tischen.

Seine Erlebnisse übertreffen seine kühnsten Erwartungen – denn China ist völlig anders als vermutet.